Notizen

Alnsteine Alnsteine sind nummerierte Steine am Weg längs des Kanals, dem Treidelweg. Der Abstand zwischen zwei Steinen misst immer 1000 Aln (594 m), was die Gebührenberechnung für das Ziehen der Frachtkähne vereinfachte. Gewöhnlich wurde diese Arbeit von Pferden, Ochsen oder starken Männern getan.

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Segelbåtar passerar i sluss på Göta kanal Tåtorp

Das Schleusen

Der Göta Kanal hat jede Menge Erlebnisse zu bieten. Aber das Schleusen ist zweifellos das größte von allen. Lassen Sie es einfach ruhig angehen und denken Sie daran, dass Sie es mit erfahrenen Schleusenwärtern zu tun haben, die Ihnen bei Bedarf schnell helfen.

Carl Johans slusstrappa i Berg Die Schleusentreppe von Carl Johan in Berg

Nehmen Sie die richtige Ausrüstung mit 

Fender
Die Fender sind außerordentlich wichtig, damit Ihr Schiff nicht an den Schleusenmauern entlangschrammt. Denken Sie auch daran, dass die Kanten manchmal niedrig sind, weshalb einige Fender gerade so die Wasseroberfläche streifen sollten. Es ist ein verbreiteter Irrtum, dass die Fender nur auf einer Seite des Bootes zum Schutz vor der Steinmauer angebracht sein müssen. Die Schiffe sind heute oft so breit, dass sie genau zu zweit nebeneinander in eine Schleuse passen. Um das Nachbarboot nicht zu beschädigen, braucht man also auch auf der zweiten Seite Fender. Außerdem sollten Sie, wenn es erforderlich ist, auch einmal auf der „falschen” Seite in der Schleuse festmachen können.

Leinen
Die Leinen sollten kräftig und ausreichend lang sein: die Achterleine 6-8 Meter und die Vorleine 8-10 Meter. Bei Segelbooten kann die Leine durch einen Block von vorne nach achtern gelegt und mit der Winsch straff gehalten werden. Man muss dann die Vorleine noch länger als 8-10 Meter berechnen.
  Wenn Sie die Länge in der ersten Schleuse einstellen, wird sie auch für die folgenden Schleusen genau richtig sein.

Schwimmwesten
Schwimmwesten Schwimmwesten sollten eine Selbstverständlichkeit für alle an Bord sein - für Kinder ist das Tragen von Schwimmwesten Pflicht. Wenn Sie während des Schleusens ins Wasser fallen, zieht Sie die Strömung und die schwere, nasse Kleidung unweigerlich nach unten. Mit Schwimmweste können Sie sich dagegen an der Wasseroberfläche halten und leicht herausgefischt werden.

Slussvakt Göta kanal Schleusenwärterin

Einige einfache Ratschläge
Allein der Schleusenwärter ist für die Bedienung der Schleusen zuständig. Nur bei den handbetriebenen Schleusen in Borensberg und Tåtorp ist zu beachten: Ein schräggestelltes weißes Quadrat bedeutet, dass die nächste Schleuse oder Brücke 300 Meter entfernt ist. Die rot-weiß markierten Pfähle direkt vor den Schleusen dürfen nicht passiert werden, bevor die Schleusen frei sind und die Schleusenwärter Ihnen ein Zeichen zum Hineinfahren gegeben haben. In den Schleusen sollten die Motoren abgestellt werden. Die Schiffe fahren in gleicher Reihenfolge wie beim Hineinfahren wieder aus den Schleusen heraus.

Das Aufwärtsschleusen

Das Aufwärtsschleusen dauert etwa 10 Minuten je Schleusenkammer. Ist die Schleuse bei Ihrer Ankunft geschlossen, warten Sie an einer Anlegestelle in der Nähe. Meistens informieren wir Sie, wann es losgeht und welche Position Sie mit Ihrem Boot in der Schleuse einnehmen sollen. Da vor allem ganz vorn in der Schleuse starke Strömungen entstehen, platzieren wir dort gern die Segelboote oder größere Schiffe. Deshalb kommt es vor, dass wir die Reihenfolge ändern, um die Schiffe entsprechend zu positionieren und den Schleusenvorgang für die kleineren Boote zu erleichtern.

1. Wenn Sie ein Zeichen oder auf andere Weise Bescheid bekommen, wo in der Schleuse Sie das Boot platzieren sollen - z.B. ganz vorn auf der Steuerbordseite - dann müssen Sie damit beginnen, die Steuerbordseite mit genügend Fendern zu versehen. Die Leinen müssen selbstverständlich auch an dieser Seite befestigt werden. Ein praktischer Tipp: Machen Sie eine Schlaufe von ca. 50 cm Durchmesser an dem Leinenende, das an Land benötigt wird. Dann sparen Sie sich das Zu- und Aufknoten in jeder Schleusenkammer. Stattdessen können Sie eine Schlinge um die Ringbefestigung an der Schleusenwand legen.

2. Bevor Sie in die Schleuse einfahren, geht mindestens eine Person an Land, um die Achterleine entgegenzunehmen, wenn sich das Schiff etwa in der Mitte der Schleuse befindet. Ist das Schiffsheck auf Höhe der Schleusenmitte angekommen, werfen Sie die Leine Ihrem Helfer zu, der die Schlaufe um die Ringbefestigung legt.

Halten Sie nun das Boot an und befestigen Sie die Leine. Sie sollte so kurz wie möglich gebunden werden und genau senkrecht zur Befestigung auf dem Boot herunterführen.

Das Boot achtern mit einer kurzen Leine festmachen, die senkrecht zu einer Ringbefestigung geführt wird. Die Vorleine im Boot befestigen und das andere Ende durch einen Ring oder um einen Poller legen, sodass die Leine vom Boot oder vom Land aus straff gehalten werden kann. Segler können die Winsch auf ihren Booten verwenden.

3. Jetzt werfen Sie die Vorleine zu der Person an Land. Die Vorleine wird um eine Ringbefestigung 3-4 Meter vor dem Schiffsbug gelegt. Wenn Sie unsicher sind, welchen Ring Sie nehmen sollen, wählen Sie lieber den weiter vorne liegenden. Bei Segelbooten kann die Leine durch einen Block von vorne nach achtern gelegt und mit der Winsch straff gehalten werden. Die Benutzung der Winsch ist IMMER leichter als das Halten der Leine mit der Hand. Wenn Sie die Leine mit der Hand halten, ist es für Sie vom Schiff aus einfacher als für die Person an Land.

Strömungen drücken das Boot nach vorn. Lösen Sie deshalb NIEMALS die Achterleine. Holen Sie die Vorleine langsam und gleichmäßig ein während das Wasser steigt. Halten Sie die Leine während des gesamten Schleusenvorgangs gespannt.

4. Halten Sie die Leinen straff, so dass das Boot dicht an der Schleusenmauer liegt. Wenn der Schleusenvorgang beginnt, strömt das Wasser Tipps und Tricks von unseren Schleusenwärtern 25 durch die vorderen Öffnungen gegen die hinteren Schleusentore und von dort zurück und drückt das Boot vorwärts. Deshalb darf keinesfalls die Achterleine gelockert oder ganz gelöst werden. Sie hält sich automatisch auf Spannung.

Wenn das Boot nach vorn gedrückt wird, kann es leicht passieren, dass sich die Vorleine lockert. Um dies zu verhindern, sollte die Vorleine zu Beginn fest gespannt sein und während des gesamten Schleusenvorgangs langsam und gleichmäßig nachgefasst werden. Anderenfalls besteht die Gefahr, dass sich das Boot in der Schleuse querstellt. Durch die Strömung könnte es dann mit hoher Kraft gegen die Schleusenmauer zurückgedrückt und beschädigt werden, und auch für die Besatzung besteht Verletzungsgefahr.

Wenn der Schleusenvorgang abgeschlossen ist, lösen Sie einfach die Schlaufen von den Befestigungen, nehmen Ihren Helfer wieder an Bord und setzen Ihre Reise fort. Bei Doppelschleusen oder Schleusentreppen gelangen Sie am einfachsten in die nächste Schleusenkammer, indem Sie die Vorleine von der Winsch und die Achterleine von der Befestigung am Schiff lösen. Ihr Helfer an Land löst die Schlaufe der Achterleine vom Ring, hält die Leine in der Hand und geht im Takt mit dem Boot vorwärts.Wenn der Helfer die Schlaufe der Vorleine passiert, löst er diese ebenfalls und geht weiter.

In der nächsten Kammer legt Ihr Helfer an Land dann die Schlaufe der Achterleine um den entsprechenden Ring wie in der ersten Schleuse. Das Boot bremsen Sie dann einfach, indem sich die Achterleine spannt, während Ihr Helfer nach vorn geht und die Schlaufe der Vorleine ebenfalls wieder befestigt. Das Schleusen funktioniert dann auf die gleiche Weise wie zuvor.

Abwärtsschleusen

1. Das Abwärtsschleusen dauert etwa 7 Minuten je Schleusenkammer und ist bedeutend einfacher als das Aufwärtsschleusen. Weil keine Strömungen entstehen, erfordert diese Richtung des Schleusens auch keine Kraft von Ihnen. Fahren Sie in die Schleuse und lassen Sie mindestens eine Person aussteigen. Ziehen Sie die Leinen durch die Ringe, die in der Nähe der Befestigungen auf dem Boot liegen. Drehen Sie dazu die Ringe in Richtung Schleuse und ziehen Sie die Leinen von unten nach oben hindurch. Knoten Sie niemals die Leinen sowohl am Kai als auch am Boot fest, da das Boot sonst hängen bleiben kann! Liegen Sie ganz hinten in der Schleuse, achten Sie darauf, dass Sie vor der gelben Markierung bleiben, damit sich Ihr Ruder nicht in der Schleusenschwelle verhakt.

2. Während des Schleusenvorgangs sollte sich eine Person an Land befinden, um die Leinen zu bedienen. Dies ist besonders dann wichtig, wenn Sie mit Ihrem Boot in einer Doppelschleuse oder Schleusentreppe weit hinten liegen, da die Kante in der nächsten Schleusenkammer hinten in der Schleuse viel höher ist als in der ersten Schleusenkammer. Denken Sie deshalb auch daran, dass in der zweiten Schleusenkammer die doppelte Länge der Achterleine benötigt wird. Zwischen den Schleusenkammern können Sie das Boot mit der Hand weiter ziehen und auf den Motor verzichten.

3. Während der Wasserpegel sinkt, brauchen Sie einfach nur mehr Leine zu geben. Wenn der Schleusenvorgang dann beendet und es an der Schleusenschwelle Zeit ist, aus der Schleuse heraus zu fahren, ziehen Sie die Leine vom unteren Ende der Schleuse aus durch den Ring. Aber ziehen Sie vorsichtig, damit sich die Leine nicht verknotet. In der letzten Schleusenkammer ist es am einfachsten, wenn die gesamte Crew zu Beginn des Schleusens an Bord ist, da das Boot anschließend weit unterhalb des Kais liegt. Denken Sie daran, den Motor während des Schleusenvorgangs abzustellen, da Abgase und Benzindämpfe für gewöhnlich in der Schleuse zurückbleiben. Deshalb sollten Sie während des Schleusenvorgangs auch nicht rauchen. Zu guter Letzt erleichtert es die Sache, wenn mehr als eine Person an Bord das Boot manövrieren können.

Nosholm Schleuse
In der Norsholm Schleuse (am Roxensee) sind Vertäuungshaken in der Schleusenwand eingesetzt, und deshalb können alle im Boot bleiben. Der Niveauunterschied beträgt nicht mehr als 0,8 m.

Auf Wiedersehen an den Schleusen und Brücken!

Ihre Schleusen- und Brückenwärter



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