4. Halten Sie die Leinen straff, so dass das Boot dicht an der Schleusenmauer liegt. Wenn der Schleusenvorgang beginnt, strömt das Wasser Tipps und Tricks von unseren Schleusenwärtern 25 durch die vorderen Öffnungen gegen die hinteren Schleusentore und von dort zurück und drückt das Boot vorwärts. Deshalb darf keinesfalls die Achterleine gelockert oder ganz gelöst werden. Sie hält sich automatisch auf Spannung.
Wenn das Boot nach vorn gedrückt wird, kann es leicht passieren, dass sich die Vorleine lockert. Um dies zu verhindern, sollte die Vorleine zu Beginn fest gespannt sein und während des gesamten Schleusenvorgangs langsam und gleichmäßig nachgefasst werden. Anderenfalls besteht die Gefahr, dass sich das Boot in der Schleuse querstellt. Durch die Strömung könnte es dann mit hoher Kraft gegen die Schleusenmauer zurückgedrückt und beschädigt werden, und auch für die Besatzung besteht Verletzungsgefahr.
Wenn der Schleusenvorgang abgeschlossen ist, lösen Sie einfach die Schlaufen von den Befestigungen, nehmen Ihren Helfer wieder an Bord und setzen Ihre Reise fort. Bei Doppelschleusen oder Schleusentreppen gelangen Sie am einfachsten in die nächste Schleusenkammer, indem Sie die Vorleine von der Winsch und die Achterleine von der Befestigung am Schiff lösen. Ihr Helfer an Land löst die Schlaufe der Achterleine vom Ring, hält die Leine in der Hand und geht im Takt mit dem Boot vorwärts.Wenn der Helfer die Schlaufe der Vorleine passiert, löst er diese ebenfalls und geht weiter.
In der nächsten Kammer legt Ihr Helfer an Land dann die Schlaufe der Achterleine um den entsprechenden Ring wie in der ersten Schleuse. Das Boot bremsen Sie dann einfach, indem sich die Achterleine spannt, während Ihr Helfer nach vorn geht und die Schlaufe der Vorleine ebenfalls wieder befestigt. Das Schleusen funktioniert dann auf die gleiche Weise wie zuvor.